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    <title>Katharina Drüppels Blog</title>
    <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de</link>
    <description>Die Autorin Katharina Drüppel berichtet über ihr Autorenleben.</description>
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      <title>Katharina Drüppels Blog</title>
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    <item>
      <title>Wenn es dann ernst wird ...</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wenn-es-dann-ernst-wird</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erzählt, was sie alles organisiert vor einer Neuveröffentlichung.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Das Buch ist da!
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Es ist soweit! "Schöner sterben in Franken" wird morgen offiziell im Emons Verlag erscheinen, und ich bin endlos aufgeregt. Die Autorenexemplare sind eben erst erschienen und sehen so wunderschön aus. Ich bin wirklich glücklich!
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was jetzt noch alles ansteht, ist ebenfalls viel Arbeit: Autorenfotos mit dem neuen Buch erstellen, Lesungen arrangieren und vorbereiten - wobei das dieses Jahr vermutlich viel online ablaufen wird, Zeitungsartikel über das Buch organisieren, signieren und absolut viel Marketing. Das ist alles immer noch Neuland für mich und kostet mich enorm viel Zeit. Aber jeder, der sich ernsthaft mit dem Thema Schreiben auseinandersetzt und auch erfolgreich ein Buch verkaufen möchte, der kommt um dieses Thema nicht herum. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und ja, es dauert, bis man sich ein halbwegs stabiles Profil auf einem Social Media Account erbaut hat, dort regelmäßig, möglichst jeden Tag, vertreten ist und etwas zu sich als Autor:in oder zu seinem Werk postet, Kommentare beantwortet oder selbst schreibt bei anderen Beiträgen, diese liked, andere verlinkt und so vieles mehr. Dazu sollte man sich mit anderen Autor:innen und Blogger:innen vernetzen, Freundschaften schließen (das ist der schöne Teil daran ;-)) und sich gegenseitig unterstützen - denn wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander. Jeder hat etwas, womit er einem anderen helfen kann - egal, wo oder wie. Denkt immer dran: Gemeinsam können wir viel mehr erreichen!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Besucht die Buchhandlungen bei euch in der Gegend, am besten alle drei bis vier Wochen. Zeigt, dass ihr da seid, weckt Interesse für euch und eure Bücher, bietet immer wieder Signiermöglichkeiten an und fragt nach Lesungen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Fertigt regelmäßig neue Fotos von euch allein, mit euren Büchern oder euren Büchern an speziellen Orten an. Überlegt dabei schon, wie ihr diese mit einem passenden Text versehen könnt, der möglichst viele interessiert. Nur zu posten, um etwas gepostet zu haben, ohne Aussage dahinter - das macht wenig Sinn. Überlegt euch daher im Voraus, was ihr mit eurem Account überhaupt aussagen wollt. Was möchtet ihr von euch preisgeben, was nicht? Wichtig in dem Punkt - und das ist jetzt meine persönliche Meinung: Versucht zu vermeiden, dass ihr ständig nur euer Buch postet, frei nach dem Motto "Kauft mein Buch". Dann könnt ihr euch auch als Marktschreier damit auf einen Platz stellen. Und ganz ehrlich: Wollt ihr solche Posts die ganze Zeit sehen? Ich nicht. Das interessiert einfach auf Dauer nicht. Sicher, wenn ein neues Buch erscheint, dann ist es legitim, mehr Posts, die auf die Neuerscheinung hinweisen, zu positionieren, aber nicht durchgehend.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Sorgt für Abwechslung auf eurem Kanal, aber verstellt euch nicht. Viele raten ja dazu, dass ein Kanal ein einheitliches Bild abgeben sollte, dass immer der gleiche Filter verwendet, immer die gleiche Reihenfolge der Posts eingehalten wird und sich der Inhalt auch auf das Genre beziehen sollte - wenn ihr auf meinen Account schaut, werdet ihr sehen, dass ich das nicht so mache. Ich poste relativ frei, worauf ich gerade Lust habe. Aber egal wie ihr das gestaltet: Findet euren Weg und bleibt euch treu! Bis hoffentlich nächste Woche!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 26 May 2021 09:10:13 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wenn-es-dann-ernst-wird</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Leseprobe</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/die-leseprobe</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel beschreibt, wie sie eine Leseprobe vorbereitet.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Der Text muss begeistern!
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_9286.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Auf allen Webseiten - egal ob Agentur oder Verlag - wird neben dem Exposé nach einer Leseprobe gefragt. Diese sollte immer den Anfang eures Romans wiedergeben - es sei denn, es steht anders auf der Website.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Auch hier: Haltet euch an die Vorgaben! Die einen möchten eine 50-seitige Leseprobe, die anderen nur 30 Seiten, die nächste 20 oder auch nur 10. Das kann unterschiedlich sein. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Generell sollte die Leseprobe in Normseiten und durchnummeriert geschickt werden. In der Fuß- oder Kopfzeile empfiehlt es sich, Name und Adressdaten einzufügen - möglichst einheitlich für Exposé und Leseprobe. Das macht schon allein deswegen Sinn, damit - wer auch immer eure Leseprobe liest - derjenige sofort weiß, wem sie zuzuordnen ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das Format, in dem die Leseprobe abzugeben ist, wird meist auch auf der Website angegeben. Im Normalfall ist es ein doc.file, manchmal auch ein pdf. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bitte: Geht eure Leseprobe noch einmal ganz gezielt durch. Jegliche Grammatik- und Rechtschreibfehler sollten vorher ausgemerzt werden, ebenso Dopplungen und ähnliche Fehler. Überprüft vorher, wie ihr mit eurer ersten Seite einsteigt. Die ersten Sätze müssen den Lesenden dazu bewegen, weiterlesen zu wollen. Steigt mit einem spannendem Punkt in eure Geschichte ein. Geschichten in der Art, dass eure Hauptfigur gerade aufgewacht ist, Kaffee trinkt oder ähnlich langweiliges führen dazu, dass Lektor:innen euren Text sofort zur Seite legen. Versucht, gerade den Anfang eurer Geschichte mit einem Paukenschlag beginnen zu lassen, steigt so spät wie möglich in die Szene ein, sodass der Spannungsbogen möglichst schnell nach oben schnellt. Ich weiß, das ist alles andere als einfach, ich habe schon ganze Kapitel am Anfang des Skripts deswegen ersatzlos gestrichen, weil sie einfach nichtssagenden waren und die Geschichte nicht vorangetrieben haben.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nutzt auch hier wieder Testleser:innen, fragt sie, ob sie nach den ersten Sätzen weiterlesen wollen oder nicht. Zugegeben, ihr braucht dazu wirklich ehrliche Testleser:innen, die sich nicht davor scheuen, euch die Wahrheit zu sagen. Aber es ist wirklich wichtig, dass der Anfang eurer Geschichte den Lesenden in seinen Bann zieht, sodass er/sie weiterlesen muss. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die ersten Sätze der Leseprobe sind mit das Wichtigste, an dem ihr herumfeilen werdet und solltet. Das ist viel Arbeit, aber sie lohnt sich im Endeffekt. Wenn ihr euch unsicher seid, nehmt euch ein paar Bücher zur Hand, die euch faszinieren. Lest die Anfänge der Romane durch und schaut, wie diese Autor:innen ihre Geschichten begonnen haben. Es geht hier nicht darum, ihre Anfänge zu kopieren, sondern zu lernen, wie ich spannungsreich in eine Geschichte einsteigen kann. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Hat ja schließlich keiner behauptet, dass das Autorenleben einfach ist ...
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und wenn ihr jetzt alles beieinander habt, euer Exposé, die Leseprobe und eventuell eine Vita mit euren wichtigsten Stationen und gegebenenfalls Veröffentlichungen, dann heißt es: Ab geht die Mail oder Post, je nachdem, was sich der Verlag oder die Agentur wünscht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ab jetzt heißt es warten, von vier Wochen bis vier Monaten ist alles möglich, oft auch ohne Eingangsbestätigung oder Absage. Das ist völlig normal und auch legitim, denn die Anzahl an unaufgeforderten Manuskripten pro Tag ist schon so hoch, da kann nicht jede einzelne auch noch beantwortet werden - das kostet zu viel Zeit. Also seid nicht traurig, wenn es einfach nur auf der Website heißt: Sollten Sie innerhalb von X Wochen keine Antwort von uns erhalten, sind wir an einer Zusammenarbeit nicht interessiert. Es ist und bleibt eine Bewerbung, und genauso, wie man im seltensten Fall mit der ersten Bewerbung bei seinem Traumjob landet, ergattert man damit einen Vertrag. Geduld und Durchhaltevermögen sind die Tugenden, die man als angehende/r Autor:in am dringendsten benötigt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Dementsprechend: Gebt nicht auf, bis nächste Woche und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 05 May 2021 15:01:06 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Exposé</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/das-expose</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erläutert, wie sie ein Exposé für einen Roman erstellt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Visitenkarte eines Autors
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/DSC00754-e8e6fe5f.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Das Exposé ist das Kernstück der Bewerbung bei einer Agentur oder einem Verlag. Im Normalfall ist es ein bis vier Seiten lang, meist drei. Auch hier gibt es bei vielen Verlagen und Agenturen Richtlinien, an die man sich unbedingt halten sollte.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was ist ein Exposé überhaupt? Die meisten vermuten, es handelt sich um eine Art Zusammenfassung, Inhaltsangabe, ähnlich einem Klappentext. Das ist nicht völlig verkehrt, aber es geht noch genauer. Das Exposé ist tatsächlich eine Inhaltsangabe, allerdings mit Auflösung des Endes der Geschichte. In wenigen Sätzen wird hier der Hauptkonflikt der Protagonisten vorgestellt, wie sie damit umgehen, und was sich am Ende daraus ergeben hat. Das klingt sehr einfach - ist es aber nicht!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn wir monatelang an einer Geschichte geschrieben haben, fällt es uns oft schwer, sie so kurz wie möglich zusammenzufassen. Wir denken, dass bestimmte Passagen und Charaktere doch unbedingt erwähnt werden müssen, damit man die Geschichte versteht. Die Antwort lautet: nein - müssen sie nicht. Je weniger Charaktere, umso besser. Zu viele Namen verwirren, besser, man beschränkt sich wirklich auf den/die Protagonist:in und den/die Gegenspieler:in. Der/die Lektor:in im Verlag oder Agentur möchte sich mithilfe des Exposés einen kurzen Überblick verschaffen, die nötigsten Informationen erhalten, um dann darüber zu entscheiden "lohnt es sich, dass ich zur Leseprobe greife oder nicht"? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Entscheidend ist hier, wie man sich verkauft. Wie gehe ich bei einem Exposé vor? Ich setze mir das Ziel zwei Seiten, besser eineinhalb für die Inhaltsangabe. Dazu schreibe ich erst einmal eine erste Inhaltsangabe mit allem, was mir einfällt. Diese Inhaltsangabe wird meistens so um die vier bis fünf Seiten lang. Von dieser Version ausgehend streiche ich Sätze und Passagen heraus. Das tut weh, aber am Ende soll wirklich nur das Nötigste übrig bleiben, das man braucht, um die Geschichte im Groben zu verstehen. Kill your Darlings. Nichtsdestotrotz sollte man aufpassen, dass der Lesefluss passt und die Sätze nicht holprig klingen. Dass Rechtschreibung und Grammatik stimmen müssen, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Lasst euer Exposé von anderen Korrektur lesen, möglichst von Menschen, die den Roman nicht kennen. Können sie den Verlauf der Geschichte anhand eurer Beschreibung nachvollziehen, oder ist etwas unklar?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im zweiten Schritt erfolgt bei den meisten Exposés das Schreiben der Fakten: Was habt ihr geschrieben, wie viele Normseiten sind es, wie viele Zeichen und Wörter, welchen Arbeitstitel habt ihr gewählt und warum, eine kurze Charakterisierung der Hauptdarsteller, für welche Leserschaft ist das Buch gedacht, wo und wann spielt es, ähnelt es anderen, bereits auf dem Markt vorhandenen Werken und was macht es so einzigartig, dass der Verlag oder die Agentur es nehmen sollte? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Eine lange Liste, ich weiß, und manch eine Agentur oder Verlag wünscht sich noch mehr Informationen als diese, manche weniger. In jedem Fall gilt hier: Lest immer genau durch, was auf der Website steht! 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Endeffekt gibt es kein Patentrezept für das perfekte Exposé, denn wie ihr eure Zusammenfassung schreibt, hängt von euch ab. Aber wenn ihr hier euer Bestes gebt, und nicht einfach nur ein paar Zeilen hinschmiert, dann wird eure Leseprobe mit etwas Glück gelesen. Und was es mit der Leseprobe auf sich hat, das erzähle ich euch das nächste Mal ;-) Bis dahin, bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 14:59:55 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/das-expose</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Wie bewerbe ich mich bei einem Verlag oder einer Agentur?</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-bewerbe-ich-mich-bei-einem-verlag-oder-einer-agentur</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erklärt, wie man sich bei einer Literaturagentur oder einem Verlag bewirbt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Aller Anfang ist die Bewerbung
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/DSC01489.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Heute geht es um die Bewerbung bei einem Verlag oder einer Agentur. Und auch heute gilt: Das ist meine eigene, persönliche Meinung, es handelt sich hier nicht um feststehende Grundsätze.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn ich mit einem Manuskript zufrieden bin, sprich, es ist fertig geschrieben, überarbeitet, von Testleser:innen gelesen, nochmals überarbeitet, grammatikalisch und stilistisch geprüft worden, und ich finde wirklich nichts mehr, was ich jetzt noch ändern würde, dann ist es soweit, das Skript auf die Reise zu schicken.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie gehe ich das an? Es klingt vielleicht banal, ist aber essentiell: Ich muss das Genre meines Roman kennen. Was habe ich da eigentlich geschrieben? Liebesroman, Krimi, Thriller, Fantasy, Erotik, Gesellschaftsroman, Biographie oder ganz was anderes? Schlimmer noch, das sind ja nur die groben Richtungen, danach geht es in den Feinschliff. Am Beispiel Krimi heißt das: Regionalkrimi, Hard-boiled Krimi, Polit-Krimi, Whodunit Krimi (von "who has done ist?") oder auch die klassische Detektivgeschichte. Das kann ich jetzt für jedes einzelne Genre so weiter treiben. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wozu das Ganze? Damit sich dein Roman verkaufen lässt, muss er in ein Genre eingeordnet werden, zumindest wenn du einen Verlag anstrebst. Beim Selfpublishing gibt es mehr Möglichkeiten. Aber es geht hier um die Verlagsliteratur.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nur ein Roman, der sich gezielt in ein Genre einordnen lässt, kann im Buchhandel auch dementsprechend angeboten werden. Also mach dich kundig darüber, in welches Genre dein Roman einzuordnen ist. Wenn du keine Ahnung hast, vergleiche dein Werk mit ähnlichen Büchern, die du gelesen hast und schau, in welchem Genre diese eingeordnet sind. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In meinem Fall habe ich es mit einem Regionalkrimi aus Franken zu tun. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder, ich bewerbe mich direkt beim Verlag oder ich gehe über eine Agentur. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was bedeutet was? Im Normalfall erhalten Verlage tagtäglich mehrere unaufgeforderte Manuskripte auf ihren Schreibtischen. Ihr Tagesgeschäft ist aber, sich um die bereits angenommenen Manuskripte zu kümmern. Das heißt, es bleibt wenig bis kaum Zeit, sich um diese aufgelaufenen Texte zu kümmern, zu sichten, ob sie Potential haben, in ihr Portfolio passen und Verkaufschancen bieten. Daher verlassen sich die meisten Verlage auf Agenturen, die ihnen diese Arbeit schon im Voraus abnehmen und sie mit Skripten beliefern, von denen die Agentur glaubt, dass sie sich gut verkaufen werden. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was bedeutet, es macht Sinn, sich zuerst die passenden Agenturen herauszusuchen und anzuschreiben. Doch wie finde ich Agenturen? Hier gilt es, das Internet zu durchforsten. Auf den Seiten des Deutschen Schriftstellerforums (DSFo) findet man eine Liste aller deutschsprachigen Agenturen, die zurzeit auf dem Markt tätig sind. Wichtig: Egal, ob Agentur oder Verlag, sobald irgendjemand Geld im Voraus für irgendwelche Leistungen von euch verlangt - Finger weg! Sowohl Agentur als auch Verlag werden über eine Erfolgsbeteiligung bezahlt, nicht im Voraus!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im nächsten Schritt schaue ich, welche Agenturen für mich in Frage kommen, nicht jede Agentur vertritt jedes Genre. Wenn ich mir einige herausgesucht habe, gehe ich gezielt zu deren Webseiten und lese mir durch, was sie sich unter einer Bewerbung vorstellen und an wen sie adressiert wird. Das ist extrem wichtig, denn wenn ihr von diesen Regeln abweicht, ist das die Garantie dafür, dass euer Skript direkt in der Tonne landet. Im Normalfall erwartet eine Agentur ein Exposé, eine Autoren-Vita und eine Leseprobe. Wie lang Leseprobe und Exposé sein sollen, steht meist explizit auf den Webseiten. Und wenn dort steht, dass sie eine 20-seitige Leseprobe wünschen, dann möchten sie keine mit 30 Seiten ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Generell sollten alle Dokumente, wenn nicht anders angegeben, als Word-Dokument und in Normseiten abgegeben werden. Auf jeder Seite sollten der Arbeitstitel des Werks, Seitenzahl, Name der/des Autor:in, Anschrift und email-Adresse angegeben werden. Das ist insofern wichtig, wenn etwas durcheinander kommt. Nur so können die Seiten wieder zugeordnet werden. Manche Agenturen möchten die Dokumente auch per Post oder mittels eines Formulars über die Website geschickt bekommen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Dazu kommt ein persönliches Anschreiben mit einem Pitch (Dein Buch in 3-4 Sätzen), einer kurzen Vorstellung und dem Hinweis, ob und was du bereits veröffentlicht hast. Dieses Anschreiben sollte in einer Minute lesbar sein, einen klaren Überblick darüber verschaffen, wer du bist und was du willst. Hier geht es wie bei jedem Bewerbungsschreiben um Professionalität. Du willst dich und dein Werk verkaufen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wenn bei der Agentur steht, dass du ihnen mitteilen sollst, ob du bereits irgendwo anders abgelehnt wurdest, dann richte dich danach. Denn nichts ist ärgerlicher für eine Agentur, wenn sie bei einem Verlag anfragt, der dein Buch bereits abgelehnt hat. Aber du kannst dein Skript natürlich an mehrere Agenturen gleichzeitig schicken. Und danach heißt es warten. Lange warten. Bis zu 16 Wochen kann es dauern, bis sich eine Agentur meldet - oder auch nicht. Nachfragen ist keine gute Idee, vor allem dann nicht, wenn auf der Website steht, dass man davon absehen soll. Bei vielen Agenturen bedeutet ein Nichtmelden nach einer bestimmten Zeit, dass man abgelehnt wurde. Manche schicken eine formlose email mit Texten wie "Es tut uns leid, aber ihr Text passt nicht in unser Portfolio ... Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg", nur selten erhält man eine persönliche Absage und noch seltener eine Zusage. Eine Zusage heißt in dem Fall noch nicht, dass sie das Buch veröffentlichen, sondern erst einmal, dass sie das gesamte Skript anfordern. Das wird dann erneut geprüft, was wieder dauern kann. Allerdings erhält man hier in jedem Fall eine persönliche Antwort - negativ oder positiv. Im positiven Fall kann man sich über einen Agenturvertrag freuen, im negativen sucht man weiter. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das gleiche Vorgehen gilt im Endeffekt auch für die Verlage. Wenn die Suche nach einer Agentur nichts gebracht hat, kann man sich an die einzelnen Verlage wenden. Hier würde ich eher nach kleinen bis mittelgroßen Verlagen suchen, da sind die Chancen tendenziell höher, dass man genommen wird, da diese vor allem Debütautor:innen öfter eine Platform bieten. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Generell benötigt man in dieser Phase vor allem eines: Geduld. Am besten, man sucht sich in der Zwischenzeit bereits das nächste Projekt und arbeitet daran weiter. Das ist die beste Ablenkung. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nächste Woche schauen wir uns dann einmal gezielt das Exposé an. Bis dahin, macht es gut und bleibt gesund ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 13:07:25 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-bewerbe-ich-mich-bei-einem-verlag-oder-einer-agentur</guid>
      <g-custom:tags type="string">Bewerbung,Romane schreiben,Katharina Drüppel,Exposé,Leseprobe,Literaturagentur,Agentur,Autorin,Verlag,Manuskript,Genre</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Warum Testleser:innen so wichtig sind ;-)</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/warum-testleser-innen-so-wichtig-sind</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erklärt, warum Testleser:innen unersetzlich für die Bearbeitung eines Romanskripts sind.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Feedback und Kritik
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/DSC00699.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Wozu braucht man eigentlich Testleser:innen? Und wenn, reicht es nicht, wenn meine Mama, Papa, Bruder, Schwester, Mann, Frau, Kinder, Freund:innen das Skript lesen?
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Antwort auf Frage 1 lautet: auf jeden Fall!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und auf Frage 2: auf gar keinen Fall!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber auch hier gilt: Das ist meine persönliche Meinung, nicht der Goldstandard oder gar eine offizielle Regel. Es steht jedem frei, sich anders zu entscheiden.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber warum halte ich Testleser:innen für so essentiell? Sie lesen das Skript mit einem anderen Blick als man selbst, weil sie weder beim Entstehungsprozess beteiligt waren, noch eine persönliche Bindung zu dem Geschriebenen besitzen. Im Bestfall sind sie sozusagen objektiv ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und hier wären wir auch schon bei Punkt 2: Jemand, der mit dir verwandt oder eng verbandelt ist, kann im seltensten Fall objektiv sein, denn Freund:innen oder Familie wollen dich im seltensten Fall verletzen oder finden sowieso alles toll, was du fabrizierst. Es gibt natürlich Ausnahmen, mein Mann ist zum Beispiel ein sehr guter Testleser, weil er sich nicht davor fürchtet, sich mir gegenüber kritisch zu äußern - er hat außerdem ein gutes Auge für Logikfehler. Und selbstverständlich freue auch ich mich darüber, wenn meine Töchter testlesen wollen, da auch sie oft noch den einen oder anderen Fehler entdecken, der mir durch die Lappen gegangen ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber generell empfehle ich, möglichst unterschiedliche Testleser:innen zu rekrutieren, die möglichst nicht eurem engsten Kreis angehören und am besten aus unterschiedlichen Gruppen stammen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was meint sie denn damit wieder? Sucht euch Leute, die aus dem Buchhandel kommen, ebenfalls Autor:innen sind, Blogger:innen, Leser:innen eures Genres, die im passenden Alter sind - und vor allen Dingen Testleser:innen, die sich nicht scheuen, Kritik zu üben!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Denn es geht hier nicht darum, dass ihr selbst als Person kritisiert werdet, sondern dass ihr aus eurem Text das Bestmögliche herausholen wollt. Ihr habt jetzt die Chance, Fehler zu finden, die ihr selbst nicht mehr entdecken könnt, weil ihr betriebsblind für euren eigenen Text seid. Ihr kennt ihn in- und auswendig, wisst ganz genau, wie eure Figuren ticken, wie die Handlung abläuft - eure Testleser:innen nicht. Jetzt zeigt sich, wie gut ihr gearbeitet habt: Stimmt der Handlungsablauf, sowohl zeitlich als auch logisch? Kommen eure Charaktere so an, wie ihr es beabsichtigt habt? Können sich eure Testleser:innen mit ihnen identifizieren? Alles Fragen, die besser geklärt und überarbeitet werden, bevor ihr euren Text auf die Reise schickt. Vergesst nicht, ihr wollt das bestmögliche Ergebnis abliefern, wenn ihr euch bei einer Agentur oder einem Verlag bewerbt. Und da hilft nur: Springt ins kalte Wasser, und lasst andere über euer Skript herfallen! Seid nicht unglücklich darüber, wenn sie Dinge kritisieren oder anmerken, versucht im Hinterkopf zu behalten "Besser jetzt, als dass es der Agentur/dem Verlag auffällt". Das kann im dümmsten Fall dazu führen, dass der Text abgelehnt wird.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie komme ich jetzt an Testleser:innen, und wie viele brauche ich? Ich habe mir ein Netzwerk gebildet, mich direkt an Blogger:innen gewandt, mit anderen Autor:innen Testlesekooperationen gebildet, Buchhändler:innen gefragt und suche mir für jedes Genre die passenden Altersgruppen heraus, die ich ebenfalls direkt anspreche. Meistens kristallisiert sich schnell heraus, mit wem man als Testleser:in gut arbeiten kann und mit wem nicht. Ich nutze im Durchschnitt ungefähr sechs Leute pro Skript, mit 5-10 Leuten kommt man im Allgemeinen gut zurecht. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie gebe ich das Skript weiter? Das ist unterschiedlich. Ich gebe den Text ausgedruckt und als PDF weiter, dass dann für die jeweilige Person personalisiert wurde. Wichtig: Schreibt auf jede Seite eurer Copyright und eure Daten. Und gebt den Text an Leute weiter, denen ihr vertraut, was eigentlich klar sein sollte.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Darüber hinaus versuche ich so wenig wie möglich, meine Testleser:innen zu beeinflussen. Sie sollen den Text erst einmal in Ruhe lesen und selbst anmerken, was ihnen auffällt. Im Anschluss kann man immer noch gezielt Fragen stellen oder Fragen mitschicken. Hier könnt ihr überlegen, was für euch wichtig ist: Vielleicht fällt euch selbst an einer Stelle auf, dass es etwas hakt, dass ein Charakter vielleicht nicht die Wirkung entfaltet, die er sollte, und so weiter. Aber auch hier: Das ist Geschmacksache, jeder kann und soll das handhaben, wie er will.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Gebt am Besten ein Datum vor, bis wann ihr das Skript wieder braucht, fragt nach, ob das für eure Testleser:innen machbar ist. Wenn ihr wollt, fragt, ob ihr sie bei einer eventuellen Veröffentlichung in den Danksagungen oder in den Social Media nennen dürft ;-) Spart nicht am Dank, denn ihre Arbeit ist unendlich wichtig und hilft euch, euch und euer Schreiben zu verbessern! 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Falls ihr noch Fragen habt zu dem Thema, stellt sie mir einfach. Nächste Woche erzähle ich euch dann, wie das mit der Bewerbung bei einem Verlag oder einer Agentur läuft, und was dazu alles nötig ist. Bis dahin, macht es gut und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 07 Apr 2021 10:38:18 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/warum-testleser-innen-so-wichtig-sind</guid>
      <g-custom:tags type="string">Romane schreiben,Überarbeitung,Testlerinnen,Autorin,Testlesen,Testleser</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Überarbeiten, überarbeiten, überarbeiten</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/ueberarbeiten-ueberarbeiten-ueberarbeiten</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erläutert, wie sie mit Hilfe von Papyrus® Autor ihre Skripte überarbeitet und was beim Überarbeiten alles bedacht werden kann.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         ... Warum das Überarbeiten bei mir der zeitaufwändigste Schritt ist!
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/DSC00754.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Der Text ist fertig geschrieben, rund 60.000-80.000 Wörter liegen vor mir in Scrivener® und  - ja, und wie geht es jetzt eigentlich weiter?
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Bestfall rate ich dazu, erst einmal gar nichts damit zu machen, außer es mehrfach abzuspeichern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nichts ist unangenehmer, wenn aufgrund eines Computerabsturzes oder ähnlichen Problemen auf einmal Textteile oder im schlimmsten Fall der komplette Text verschollen sind. Also, Regel Nummer eins: bereits beim Schreiben immer mehrfach sichern! Ich speichere meine Texte nicht nur auf der Festplatte, sondern auch auf einer externen Festplatte, in der cloud und auf einem USB-Stick. Das mag manch einem etwas übertrieben erscheinen, aber wie gesagt, meine Erfahrung zeigt, mehr als doppelt schadet in diesem Fall nicht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Danach lasse ich den Text erst einmal ein paar Wochen liegen, um Abstand zu gewinnen. Während ich schreibe, bin ich so tief in der Materie, dass mir der objektive Blick fehlt. Um diesen wieder zu gewinnen, entfremde ich mir meinen Text. Nach dieser Zeit überführe ich das gesamte Skript aus Scrivener® in Papyrus® Autor und speichere es gesondert ab. Hier aktiviere ich jetzt die Rechtschreibkorrektur und die Lesbarkeit. Prompt wird mir mein Text in verschiedenen Farben unterlegt, Grammatik- und Rechtschreibfehler werden farbig eingekesselt oder unterstrichen, ebenso Wortdopplungen, Füllwörter und einfache Verben. Im ersten Durchgang gehe ich den Text dementsprechend erst einmal nur in dieser Richtung durch. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bevor ich in den zweiten Durchgang starte, lasse ich das Skript einmal komplett ausdrucken und heften. Das hat sich für mich als die praktikabelste Lösung erwiesen, um Logikfehlern, Längen oder zu kurz gehaltenen Stellen, fehlerhaften Beschreibungen usw. auf die Schliche zu kommen. Ich lese mir den Text mehrfach durch, markiere mir mit Rotstift in und neben den Text, was mir auffällt und beklebe das Ganze auch mit kleinen Zettelchen, wenn mir auffällt, dass ich unbedingt noch etwas an späterer Stelle beachten muss. Es kann ja sein, dass ich irgendwo in dem Krimi eine Behauptung aufgeworfen habe, diese danach aber nie überprüft wurde oder aufgelöst. Das soll nicht so sein, also markiere ich mir solche Stellen gezielt mit einem farbigen Klebezettel, sodass mir später im Text zu gegebener Zeit auffällt, dass hier noch etwas eingefügt werden muss - oder auch gestrichen - je nachdem. Das ist ein sehr aufwändiger Schritt, vor allem, weil alle Änderungen erst einmal nur handschriftlich im Skript stehen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im nächsten Schritt werden die handschriftlichen Änderungen am Computer eingefügt. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und ich bin immer noch nicht fertig. Jetzt geht es an die Figuren: Sind sie ausreichend charakterisiert worden? Können sich die Leser:innen damit identifizieren? Bei einer Reihe achte ich auch darauf, ob ich die Vergangenheit der Darsteller in dem Maße erwähnt habe, dass ein vorheriges Lesen zum Verständnis des jetzigen Buches nicht nötig ist, aber durchaus empfehlenswert. Die Leser:innen sollen schließlich im Bestfall mitbekommen, dass es auch noch weitere Bände gibt. Darauf kann man subtil beim Schreiben hinweisen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Am Schluss der ersten Überarbeitungsrunde steht ein erneutes Überprüfen der Rechtschreibung und so weiter an. Jetzt kümmere ich mich auch um "show don´t tell"-Fragen, die Papyrus® übrigens auch teilweise anzeigt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Moment, werden sich jetzt einige fragen, wie jetzt, erste Bearbeitungsrunde? Das war doch jetzt schon alles? Nein, jetzt ist das Skript maximal fertig für die Testleser:innen. Warum die wirklich Gold wert sind, und ihr nicht darauf verzichten solltet, das erkläre ich euch das nächste Mal ;-) Bis dahin, macht es gut und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 31 Mar 2021 10:34:20 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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      <g-custom:tags type="string">Scrivener,Papyrus Autor,Romane schreiben,Überarbeitung,Katharina Drüppel,Autorin,schreiben</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schreiben ja, aber mit welchen Programmen? - Teil 3</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen-teil-3</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel berichtet, wie man einen Roman mit dem Schreibprogramm Papyrus® Autor erstellen und überarbeiten kann.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Schreiben mit Papyrus® Autor
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130152.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Heute erzähle ich euch etwas über
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Papyrus® Autor
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         , ein Schreibprogramm, das leider etwas teurer ist, aber dafür auch einiges zu bieten hat. Auch hier gilt, wie bei den vorherigen Programmen auch, ich bekomme kein Geld dafür, ich habe mir das Programm selbst gekauft und erzähle nur meine persönliche Meinung ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zum Preis: Papyrus® Autor in der momentan aktuellen Version 11
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           kostet 199,- €
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          und ist sowohl für
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Windows als auch für macOS
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          verfügbar - leider nicht als App für Tablet und Co.!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Bei dem Preis schluckt man erst einmal. Aber: Es gibt eine kostenlose Probeversion, die man in aller Ruhe ausprobieren kann,
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           viele Lern-Tutorials auf YouTube
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          und Hilfestellungen von Papyrus® selbst.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was kann das Programm?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Im Grunde genommen alles. Vor der Figurendatenbank über Erstellen einer Timeline bis hin zum Denkbrett, auf dem man sich alles notieren kann, was einem das Brainstorming liefert, gibt es praktisch nichts, was nicht geht. In den Vorlagen findet man von der normalen Normseite (in verschiedenen Schriftarten) über ein gesamtes Roman-Skript. Sachbuch, Brief bis hin zur Druckvorlage für Books on Demand alles, was man schriftlich erstellen kann. Wenn man ablenkungsfrei schreiben möchte, wechselt man in den Schreibfokus (ähnlich wie bei Scrivener®), rechts neben dem Text kann man sich verschiedene Anmerkungen pinnen und links in der Spalte findet man die einzelnen Szenen und Kapitel wieder. Am besten an Papyrus ist allerdings der
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Duden-Korrektor
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          : ein unschlagbares Tool, was Rechtschreibung und Grammatik angeht! Dazu gibt es noch die Stilanalyse, die - je nachdem, was man eingestellt hat - einem farblich verdeutlicht, wie gut dein Text lesbar ist. Papyrus® zeigt dir Dopplungen an, überprüft schwache Verben, zeigt auf einen Klick 150 Synonyme an und weist in schöner Regelmäßigkeit auf "Show don´t tell" hin. Wie gesagt, es weist daraufhin, was du dann im Endeffekt daraus machst, bleibt natürlich dir überlassen ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Kurz: Ich nutze Papyrus® generell zum
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Überarbeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          . Wenn ich mein Skript in Scrivener® geschrieben habe, überführe ich es in Papyrus® und profitiere von dessen Möglichkeiten, um sämtliche vorhersehbare Fehler auszumerzen. Logikfehler oder Plot Holes erkennt aber auch Papyrus® nicht ...
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Von Papyrus® aus lässt sich das Skript nicht nur problemlos in ein .doc-Dokument überführen, sondern auch in viele andere Formate, zum Beispiel auch ePub.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ja, es ist teuer, und ich habe lange überlegt, ob es diesen Preis wert ist, und es ist mir bewusst, dass ich momentan nur einen Bruchteil des Programms wirklich nutze - auch weil ich zu faul bin, mir die Tutorials alle anzuschauen - aber selbst für den Bereich, in dem ich es verwende, überragt es alles andere, was mir bisher über den Weg gelaufen ist. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Jetzt kennt ihr die Programme, mir denen ich meine Romane nicht nur schreibe, sondern auch entwickele und überarbeite. Auf die ich auch nicht mehr verzichten möchte, wohlgemerkt. Ich weiß, es gibt noch einige Programme mehr auf dem Markt, manche auch kostenfrei, vielleicht wollt ihr mir einmal davon berichten, gerne auch auf Instagram ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nächste Woche erzähle ich euch, worauf ich beim Überarbeiten meiner Skripte so alles achte. Bis dahin, bleibt gesund und lasst es euch gut gehen!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130066.jpg" length="410467" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 24 Mar 2021 12:45:29 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen-teil-3</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schreibprogramm,Papyrus Autor,Romane schreiben,Überarbeitung,Katharina Drüppel,Autorin,schreiben</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130066.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130066.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schreiben ja - aber mit welchen Programmen? - Teil 2</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen-teil-2</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erklärt, wie mit dem Schreibprogramm Scrivener®  Romane geschrieben werden können.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Schreiben mit Scrivener
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_0068-64041284.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Letzte Woche habe ich euch bereits einiges über das Schreiben mit
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Microsoft® Word
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         erzählt, heute geht es weiter mit dem Schreibprogramm
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Scrivener® von Literature and Latte
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         aus Großbritannien. Auch heute gilt wieder, ich werde von niemanden für diese kostenfreie Werbung bezahlt, ich habe alle meine Programme selbst gekauft. Apropos kaufen: Scrivener® kostet derzeit 53,-€ auf der Website von Literature and Latte, kann sowohl für MacOS, Windows und iOS erworben werden, ist aber auch als Testversion verfügbar, damit man erst einmal reinschnuppern kann.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Abgesehen davon gibt es gerade für dieses Programm unglaublich viele tolle Tutorials auf YouTube, die ich nur empfehlen kann.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Jetzt zu mir: Ich liebe Scrivener! Warum? Dieses Programm bietet mir einfach alles, was ich beim Schreiben benötige (okay, fast alles, aber dazu später mehr ...). Angefangen vom Plotten über die Charaktererstellung, die Recherchearbeit bis hin zum puren Schreiben - alles ist mit diesem Programm problemlos möglich, ohne dass ich ständig neue Dateien öffnen muss, oder das Programm an Schnelligkeit verliert.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ihr öffnet das Programm, legt eine neue Datei an, in meinem Fall Fiction in Form eines Romans. Dann erscheint vor euch ein Bildschirm, der auf der linken Seite eine scrollbare Leiste aufweist, rechts eine "Kurzfassung"-Spalte, in der Mitte vorerst ein leerer Bereich, weil ihr noch nichts geschrieben habt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich werde jetzt hier kein Tutorial schreiben, das sprengt einfach den Rahmen, wer da genauere Infos will (und ich halte mich nicht für die absolute Scrivener®-Fachfrau ;-)), kann mir gerne eine Nachricht schreiben.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Was das Programm für mich so besonders macht, ist, dass ich tatsächlich in der linken Leiste meine gesamten Charaktere erstellen kann, dazu Recherchen aus dem Internet einfach per drag and drop ablegen kann, das heißt: Wenn ich eine Rechtsmedizinerin erschaffe, aber nicht genau weiß, was diese eigentlich so den lieben langen Tag macht, suche ich mir die Infos aus dem Internet und ziehe die passenden links einfach direkt in meinen Charakterreiter. Wann immer ich jetzt wieder diese Info suche, klicke ich einfach auf den link, und die Info öffnet sich (sofern ihr über Internet verfügt). Genauso funktioniert das bei Recherchen zu Orten ;-). 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Die Charaktere können mithilfe einer Schablone beschrieben werden (die man aber selbst verändern kann), dazu kann man sich ebenfalls Bilder ablegen, wie die Person aussehen soll.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber für mich das Beste an dem Programm ist, dass ich den Plot anhand der linken Leiste komplett in Kapitel und Szenen unterteilen kann mittels kleiner Karteikarten, auf denen ich mir die nötige Info notiere. Diese Karteikarten kann ich beliebig verschieben in der Reihenfolge, womit sich auch der dazugehörige Text mitverschiebt. Klicke ich dann später auf der linken Leiste auf das Kapitel, kann ich es in der Mitte einfach herunterschreiben mit meiner Kurzinfo in der rechten Spalte, in der linken Leiste zusätzlich schnell nach einer Charakterinfo suchen oder einem Recherche-Ergebnis, ohne dass ich dabei eine neue Datei öffnen muss. Ich springe einfach nur an der linken Leiste hin und her. Fällt mir während des Schreibens an einer Szene etwas auf, was noch geändert werden soll, schreibe ich das in die rechte Spalte unter die Kurzinfo. Und wenn mich die ganzen Leisten beim Schreiben ablenken, schalte ich einfach in den Schreibmaschinenmodus oder Vollbildschreibmodus (oben in der Querleiste zweiter Button von rechts): Schon sehe ich nur noch meinen Text vor mir ohne jegliche Ablenkung!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und was ich auch noch schätze, ist die Möglichkeit, Schreibziele pro Tag als auch für das gesamte Dokument zu erstellen. Über die Statistik erhält man einen schnellen Überblick über Wordcount, Gesamtlänge des Skripts und Länge der einzelnen Kapitel und Szenen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mehr will ich jetzt auch gar nicht dazu schreiben, der Artikel ist schon lang genug. Aber ihr seht, ich bin wirklich begeistert von dieser Art zu Schreiben, aber (ja, das große Aber) zum Überarbeiten verwende ich trotzdem noch ein anderes Programm, nämlich
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Papyrus® Autor
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          . Warum dem so ist, erzähle ich euch nächste Woche, bis dahin bleibt gesund und kreativ!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130127.jpg" length="448764" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Mar 2021 12:01:10 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen-teil-2</guid>
      <g-custom:tags type="string">Scrivener,Schreibprogramm,Romane schreiben,Katharina Drüppel,Schreiben mit Scrivener,Plot,plotten mit Scrivener,Autorin,schreiben</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130127.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130127.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schreiben ja - aber mit welchen Programmen?</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erklärt, wie es möglich ist, mit Microsoft ® Word einen Roman zu schreiben, ohne dass man sich aufgrund der Größe des Dokuments verzettelt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Schreibprogramme, die ich verwende!
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130175.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Zuerst möchte ich betonen, dass ich mir alle folgenden Programme selbst gekauft habe und keinerlei Unterstützung finanzieller oder anderer Art von den Herstellern erhalte. Das, was ich euch hier mitteile, ist meine ganz persönliche Meinung zu den Produkten und dementsprechend nicht standardmäßig richtig. Hier muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mit welchen Programmen arbeite ich? Ich stelle euch hier in den nächsten Wochen ein paar Programme vor, beginnen werde ich mit dem Klassiker:
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Microsoft® Word
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Meines Erachtens kommt man darum einfach nicht herum. Mein Verlag und meine Lektorin möchten gerne das Skript in Word geschickt bekommen, das gesamte Lektorat läuft über dieses Programm. Wenn ihr euch bei Verlagen bewerben wollt, dann werdet ihr auf den Webseiten häufig lesen, dass Leseproben, Exposé und Vita als
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           .doc/.docx-Dokument
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          eingesendet werden sollen. In diesem Fall ist es auch nicht ratsam, zu diskutieren oder auf ein OpenOffice-Produkt zurückzugreifen - es verschiebt euch unter Umständen euer Layout, Absätze und Kapitel. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Abgesehen davon gibt es viele, die mit Word ganze Romane schreiben, auch wenn ich mich nicht dazu durchringen kann. Jeder, der schon einmal versucht hat, ein längeres Dokument mit Word zu bearbeiten, weiß, wie langsam dieses Programm mit der Zeit wird ... Die Dateigröße ist hier entscheidend. Das heißt, wenn ihr euer gesamtes Skript in einer großen Datei erstellt, neue Kapitel, Szenen nur mit Seitenumbruch voneinander trennt, werdet ihr irgendwann eine seitenlange Datei vor euch haben, wo ihr nichts mehr findet. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Zu Beginn benötigt ihr das
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Normseiten-Format
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          , das es als solches nicht bei Word gibt. Das heißt, ihr müsst es euch entweder selbst erstellen (30 Zeilen à 60 Anschläge, Courier New, 12Pt, Zeilenabstand 1,5) oder ihr ladet euch das passende Format herunter über
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Literaturcafé
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          :
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           https://www.literaturcafe.de/normseite-dokumentvorlage-download/
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          . 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Egal, was ist schreibt, wenn ihr es bei einem Verlag, Wettbewerb, Lektorat oder ähnliches abgeben wollt, wird in Normseiten gerechnet, und davon sollte man auch nicht abweichen, außer ihr wollt riskieren, dass euer Werk nicht angenommen wird, weil das Format nicht stimmt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber wie funktioniert das jetzt mit Word, dass ich von Kapitel zu Kapitel, von Szene zu Szene springen kann, dass alle Überschriften gleich aussehen und ich mich nicht einfach nur verzettele? Hier helfen die
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Formatvorlagen
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          weiter. Ihr könnt euch die Überschriften der Kapitel und Szenen als auch den reinen Text einrichten, genauso, wie ihr es wollt. Wenn ihr dann die
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Seiten-Navigation
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          einschaltet (Ansicht, Navigationsbereich), seht ihr eine Übersicht all eurer Überschriften in der richtigen Reihenfolge. Hier könnt ihr dann auch von Kapitel zu Kapitel, von Szene zu Szene klicken, und erleichtert euch dadurch die Arbeit. Darüber kann man übrigens auch ganz einfach einzelne Szenen in der Navigationsleiste verschieben per drag an drop. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und wer dazu noch mehr Informationen benötigt, der schaut mal auf
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           YouTube von RINDLERWAHN
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          schreibverrückt ein ganz tolles Video zu dem Thema an - kann ich nur empfehlen!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nächste Woche stelle ich euch dann mein persönliches Lieblingsprogramm vor:
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Scrivener
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          !
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130190.jpg" length="1652333" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2021 10:27:16 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/schreiben-ja-aber-mit-welchen-programmen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Schreibprogramm,Word,Romane schreiben,Katharina Drüppel,Autorin,schreiben,Romane schreiben mit Word</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130190.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130190.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie plotte ich eigentlich - Teil 5</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-5</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erläutert das Sieben-Punkte-System anhand des Märchens "Schneewittchen".</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Das Sieben-Punkte-System in der Praxis
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130181.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Die Heldenreise habe ich am Beispiel von "Aschenputtel" erklärt - wer es noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich den vorhergehenden Blogartikel ;-) Und wer das
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Sieben-Punkte-System
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         noch nicht kennt, schaut am besten auch in meine Blog-Liste, da habe ich es bereits einmal vorgestellt.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Heute nehme ich ein weiteres Märchen zur Hilfe,
          
                    &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           "Schneewittchen"
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          steht heute im Fokus. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           1. Am Anfang steht der Anfang:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          In dem Märchen lernen wir Schneewittchens Geschichte kennen, sie lebt gemeinsam mit ihrem Vater (in einigen Versionen ist er auch tot oder stirbt relativ schnell) und ihrer Stiefmutter in einem Schloss. Die Stiefmutter befragt ständig einen Spiegel nach der Schönsten im Land, die natürlich immer die Stiefmutter ist. Soweit zu Schneewittchens bisherigem Leben. Schneewittchen selbst wird meist als ziemlich unbedarftes Kind beschrieben, die das Leben liebt, hilfsbereit und tierlieb ist, sich selbst immer hintenan stellt und bei allen beliebt ist.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           2. Die erste Wendung:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schneewittchen bleibt nicht so klein, sie wächst zu einer jungen Erwachsenen heran, einer äußerst hübschen Frau. Das merkt auch der Spiegel, der die Stiefmutter darauf hinweist. Die ist selbstverständlich nicht erfreut über diese Wendung, von der Schneewittchen selbst noch gar nichts mitbekommt. Ich erwähnte das Wörtchen "unbedarft"? Die Stiefmutter schmiedet einen finsteren Plan: Schneewittchen muss weg - für immer!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           3. Der erste Kniff:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der Jäger, der Schneewittchen im Auftrag der Stiefmutter erledigen soll, lässt sich von der jungen Maid betören, die auf einmal begreifen muss, dass ihr schönes Leben vorbei ist. Er lässt sie laufen, bringt aber einen "Beweis" für ihren Tod mit ins Schloss. Ab jetzt ist Schneewittchen auf sich allein gestellt, sie kann nie wieder zurückkehren. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           4. Die Mitte:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schneewittchen trifft auf die Zwerge, die sie bei sich aufnehmen. Währenddessen erkennt der Spiegel, dass Schneewittchen entgegen den Worten des Jägers immer noch lebt. Zweimal versucht die böse Stiefmutter Schneewittchen das Leben zu nehmen, aber es gelingt ihr nicht, die Zwerge können das Mädchen immer wieder retten. Allerdings ist Schneewittchen auch grenzenlos naiv und glaubt alles, was man ihr erzählt - jede Geschichte der verkleideten Stiefmutter findet bei ihr Gehör. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           5. Der zweite Kniff:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schneewittchen ist wieder einmal allein im Zwergenhaus, als die Stiefmutter ihr den vergifteten Apfel andreht. Das Mädchen beißt hinein, verschluckt ein Stück und stirbt. Die Situation könnte nicht auswegloser sein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           6. Die zweite Wendung:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Die Zwerge bahren Schneewittchen in einem gläsernen Sarg auf, damit ihre Schönheit nicht vergeudet wird. Eines Tages reitet per Zufall ein Prinz vorbei, verliebt sich in die tote Prinzessin und will den Sarg mitnehmen. Die Zwerge überlassen sie ihm, und beim Transport fällt der Sarg samt ihr zu Boden, sie spuckt das Apfelstück heraus und - oh, Wunder: Sie lebt wieder!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           7. Das Ende:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der Prinz und Schneewittchen heiraten und leben glücklich bis an ihr Lebensende, die böse Stiefmutter muss zur Strafe in glühenden Eisenpantoffeln tanzen, bis sie tot umfällt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Ganz ehrlich:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schneewittchen ist nicht das beste Beispiel, weil sie weder eine Entwicklung durchmacht während der Geschichte, noch selbst in die Aktion übertritt: alle Probleme werden für sie gelöst, ohne dass sie etwas dafür tun muss. In modernen Verfilmungen wird das Problem des naiven Dummchens dadurch gelöst, dass man Schneewittchen tatsächlich aktiv für ihre Freiheit kämpfen lässt, sie muss sich behaupten gegenüber der Königin, die sie am Ende aus eigener Hand zur Strecke bringt. Diese Version ist dem Sieben-Punkte-System gegenüber auch die bessere Version, weil hier erstens eine Entwicklung von der unschuldigen zur toughen Maid stattfindet, und zweitens Schneewittchen nicht passiv ist, sondern tatsächlich von der Reaktion in die Aktion übergeht. Ich habe mich aber dazu entschlossen, das Beispiel trotzdem zu lassen, weil es auch hilfreich ist zu sehen, wie es nicht funktionieren sollte. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das nächste Mal gehen wir einen Schritt weiter: Mit was schreibe ich jetzt eigentlich die Geschichte, die ich mir so mühsam zusammen geplottet habe? Bis dahin lasst es euch gutgehen und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130164.jpg" length="541754" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 08:35:55 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-5</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Sieben-Punkte-System,Beispiel,Katharina Drüppel,Plot,Autorin,Märchen,Schneewittchen,schreiben,7-Punkte-System</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130164.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130164.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie plotte ich eigentlich - Teil 4</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-4</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erläutert das Plot-Schema Heldenreise anhand des Märchens "Aschenputtel".</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Plot erstellen am Beispiel der Heldenreise
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_8064.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Hat noch jeder die Heldenreise im Kopf? Falls nicht, bitte vorher noch einmal in meinem Blogartikel "Wie plotte ich eigentlich" nachlesen ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich habe mir überlegt, dass ich als Beispiel zuerst ein Märchen verwenden werde, weil ich da am wenigsten Gefahr laufe zu spoilern. Heute also die Heldenreise des Aschenputtels.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          1. Die gewohnte Welt: Wir lernen Aschenputtel kennen, abgesehen von der Vorgeschichte (ihre Mutter ist bei der Geburt gestorben, auf ihrem Grab hat Aschenputtel ein Bäumchen gemäß dem Wunsch der Mutter gepflanzt, der Vater hat noch einmal geheiratet, ihre Stiefmutter bringt zwei Töchter mit in die Ehe) erfahren wir, dass das Verhältnis von Aschenputtel zu ihrer Stiefmutter und den Stiefschwestern mehr als schlecht ist, Aschenputtel muss als Dienstmädchen herhalten, der Vater taucht praktisch nie auf. In manchen Versionen stirbt er ebenfalls frühzeitig, sodass die Stiefmutter das alleinige Sagen hat.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          2. Der Ruf zum Abenteuer: Ein Brief des Königs trudelt ein, er lädt alle Heiratswilligen jungen Frauen zum Ball.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          3. Der Held weigert sich: Hier wird in dem Fall der Heldin etwas verweigert. Sie darf nicht mit zum Ball, weil man sich ihrer doch nur schämen kann, schließlich sieht sie unmöglich aus.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          4. Ein Mentor überredet den Helden, es doch zu wagen: In diesem Fall ist es die Heldin selbst, die die Stiefmutter überredet, es auf einen Handel ankommen zu lassen, woraufhin die Stiefmutter Linsen in eine Schale füllt, die Aschenputtel bis zum Abend lesen soll "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen", wohlwissend, dass sie das nicht schaffen kann.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          5. Punkt ohne Wiederkehr: Aschenputtel lässt sich auf den Handel ein, verzweifelt an der Aufgabe, aber Tauben kommen ihr zur Hilfe und lesen die Linsen aus. Aschenputtel geht zum Grab der Mutter und bittet: "Bäumchen rüttel dich, Bäumchen schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich", woraufhin ein Ballkleid herabfällt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          6. Erste Bewährungsprobe: Aschenputtel geht zum Ball, verlässt ihn pünktlich um Mitternacht, und der Prinz, der den ganzen Abend mit ihr getanzt hat, ist enttäuscht. Genauso wie Aschenputtel, denn es ist alles wie zuvor, an ihrer Situation hat sich nichts geändert.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          7. Vordringen in die tiefste Höhle: Das Spiel wiederholt sich, doch das zweite Mal hat der Prinz vorgesorgt und die Treppe mit Pech bestrichen, sodass Aschenputtels Schuh hängen bleibt. Jetzt hat der Prinz etwas in der Hand, und Aschenputtel wird gewahr, dass er es tatsächlich ernst meint. Er möchte das Mädchen, dem der Schuh passt, heiraten.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          8. Die entscheidende Prüfung: Der Prinz sucht anhand des Schuhs das geheimnisvolle Mädchen vom Ball. Die Stiefschwestern versuchen mit allen Mitteln den zierlichen Schuh anzuziehen, während Aschenputtel davon abgehalten wird. Die Schwestern schneiden sich sogar Zehen und Ferse ab, um den Schuh passend zu gestalten. Die Lage scheint aussichtslos, weil der Prinz mit der falschen Braut davon reitet.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          9. Auffinden der Lösung/des Schatzes: In diesem Fall sind es die Tauben, die Aschenputtel helfen "Ruckedigu, Ruckedigu, Blut ist im Schuh, der Schuh ist viel zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim", woraufhin der Prinz samt vermeintlicher Braut umkehrt und sich fragt, wo die richtige Braut ist.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          10. Auferstehung aus Todesnähe/neuer Anlauf: Aschenputtel bekommt endlich ihre Chance und probiert den Schuh an, der wie angegossen passt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          11. Der Feind wird besiegt: Aschenputtel wird zum Leidwesen ihrer Stiefmutter und Stiefschwestern vom Prinz zu dessen Braut erklärt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          12. Rückkehr in das alte, neue Leben: Aschenputtel heiratet den Prinzen und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende, je nach Version werden die Stiefschwestern auch noch bestraft.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich übernehme keine Gewähr für die Richtigkeit meiner Darstellung, das ist meine ganz persönliche Meinung, wie ich das Märchen im Format der Heldenreise aufschlüssele. Wenn ihr anderer Meinung seid, schreibt mir doch gerne etwas dazu ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nächste Woche suche ich euch ein Beispiel für das Sieben-Punkte-System heraus ;-) Macht es gut und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1030803.jpg" length="500705" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 12:57:51 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-4</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Katharina Drüppel,Beispiel,Plot,Aschenputtel,Heldenreise,Autorin,Märchen,schreiben</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_1153.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie plotte ich eigentlich? - Teil 3</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-3</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel erklärt, wie man den Plot eines Romans anhand der Schneeflöckchenmethode erstellt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Schneeflöckchenmethode
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_3885.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Nach der
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Heldenreise
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         und dem
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Sieben-Punkte-System
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         stelle ich heute noch ein drittes Plot-System vor: die
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Schneeflöckchenmethode
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         . Das klingt so niedlich, nach Kindheit, Singen und der Stille von Schnee. damit hat es nicht wirklich etwas zu tun. Auch hier gibt es natürlich einen Erfinder, nämlich den
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Schriftsteller Randy Ingermanson
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         .
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           In nur zehn Schritten zum fertigen Plot
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          , indem man sich das Grundgerüst einer Schneeflocke anschaut: In der Mitte befindet sich ein Fixpunkt, von dem aus sich die Flocke immer weiter strukturiert und auffächert. Das übertragen wir jetzt auf einen Plot.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           1.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Fasse die Grundidee deines Romans in einem Satz zusammen! Das nennt sich auch einen sogenannten Pitch erstellen. Und Achtung: Das klingt einfacher, als es ist!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           2.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Weite deinen Pitch auf fünf Sätze aus, die du folgendermaßen verteilst: Einen Satz, um das Setup deiner Geschichte zu erklären, die Sätze 2-4, um drei tragende Punkte der Geschichte vorzustellen, die dein/e ProtagonistIn durchlaufen muss und einen Satz, um das Ende darzustellen (inklusive Auflösung des Problems). So erhältst du eine kurze Zusammenfassung deines Projekts.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           3.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schreibe eine Zusammenfassung über deine/n Protagonistin/en: Welche Rolle spielt er/sie in der Geschichte? Was treibt ihn/sie an? Was ist sein/ihr Ziel? Was hält ihn/sie davon ab, das Ziel zu erreichen? Wie wird er/sie sich im Laufe der Geschichte verändern? Verwende maximal eine DIN A4 Seite für diesen Schritt!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           4.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Nimm deine Zusammenfassung aus Punkt 2 und erweitere jeden Satz zu einem Absatz von 3-4 Sätzen. Verwende aber auch hier nicht mehr als eine Seite insgesamt! Im Grunde genommen ist das die perfekte Übung, um ein Exposé zu schreiben ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           5.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Schreibe für die anderen Charaktere deiner Geschichte ebenfalls einseinseitige Beschreibung. Versuche, die Geschichte immer jeweils aus der Sicht des gerade aktuellen Charakters zu schreiben: wie sieht er/sie den/die Protagonisten/in, das Problem, den Verlauf, das Ende der Geschichte? Das erweitert dein Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen und Motivationen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           6.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Aus deiner einseitigen Zusammenfassung aus Schritt 4 erstellst du jetzt eine vierseitige Zusammenfassung. Alle wichtigen Ereignisse deiner Geschichte sollten jetzt aufgeführt werden, so dass der Fluss der Geschichte deutlich wird.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           7.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Zurück zu deinen Charakteren: Entwerfe Fragebögen zu deinen Figuren, die du jetzt ausfüllst (Aussehen, Geburtstag/Alter, Herkunft, Ausbildung, Wohnort, Arbeitsplatz, Lebensziele, Vorlieben, Abneigungen usw.); je mehr Informationen, desto besser!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           8.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Nimm wieder deine Zusammenfassung aus Punkt 6 zur Hand und erstelle eine Liste aller Szenen, die in deiner Geschichte vorkommen. Es reicht aus, wenn du einen Satz zu jeder Szene schreibst. Ein Roman enthält zwischen 50 und 100 Szenen, es können aber auch mehr sein, weniger eher nicht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           9.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Erweitere deine Szenenliste, indem du jede Szene mit zwei, drei Sätzen charakterisierst: Was ist wichtig in der Szene? Welche Charaktere kommen vor? Wie fängt sie an, wie hört sie auf? Wo findet sie statt, zu welcher Zeit?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           10.
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Du hast es geschafft! Vor dir liegt ein kompletter Szenenplan, der dir den Weg für dein Buch weist. Fang an zu schreiben!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ehrlicherweise fällt es mir persönlich schwer, das genau in dieser Reihenfolge aufzuziehen. Obwohl ich ebenfalls Charakterbögen entwickele und auch einen Szenenplan, mit dessen Hilfe ich mich dann durch mein Skript hangele. Das Positive an dieser Methode ist, dass man schon in einer relativ frühen Phase herausfindet, wenn es irgendwo an einer Ecke Probleme gibt, weil Figuren sich anders verhalten oder Probleme sich nicht auf die Art und Weise lösen lassen, wie wir uns das vorgestellt haben. Allerdings verwende ich gerne das Sieben-Punkte-System für meine grobe Struktur, beschreibe parallel meine Charaktere und entwickele dann aus der groben Struktur heraus meinen Szenenplan. Ich mixe sozusagen verschiedene Methoden. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In der kommenden Woche werde ich versuchen, euch anhand von Beispielen die unterschiedlichen Methoden noch etwas näher zu bringen. Bis dahin, passt auf euch auf!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 14:30:09 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-3</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Sieben-Punkte-System,Schneeflöckchenmethode,Katharina Drüppel,Plot,Heldenreise,Autorin,schreiben,7-Punkte-System</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_9260.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_9260.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie plotte ich eigentlich? - Teil 2</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-2</link>
      <description>Die Autorin Katharina Drüppel stellt die wesentlichen Elemente des Sieben-Punkte-Systems nach Dan Wells  zum Plottern einer Geschichte vor.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Das Sieben-Punkte-System
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_1152.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Seinen Ursprung hat diese Plot-Methode bei
         
                  &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
                    
          Dan Wells
         
                  &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
                  
         , einem amerikanischen Horror- und Science Fiction Autor. Zusammen mit den AutorInnen Mary Robinette Kowal, Brandon Sanderson und Howard Tayler betreibt er den englischsprachigen Podcast
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           Writing Excuses
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         .
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Aber das nur am Rande. Was hat es mit dem Sieben-Punkte-System auf sich? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          In der letzten Woche habe ich euch die Heldenreise in 12 Schritten vorgestellt. Das Sieben-Punkte-System ist ein Plotmuster in - wer hätte es für möglich gehalten - sieben Schritten. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           1. Der Anfang:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Die Geschichte beginnt, wir lernen den/die Helden/in kennen in seiner/ihrer normalen Umgebung, noch ist nichts weltbewegendes geschehen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wichtig ist hierbei, dass der Anfang das Gegenteil der Auflösung des Hauptkonflikts  darstellt! Sprich: Wenn ihr einen Krimi schreibt, dann ist die Auflösung des Hauptkonflikts unter Umständen die Lösung des Falls, der am Anfang erst entsteht bzw. entstanden ist. Gleichzeitig muss sich der/die HeldIn ändern, er/sie ist am Ende ein anderer Mensch, hat etwas dazugelernt. Genauer betrachtet heißt das, das Ende legt den Anfang der Geschichte fest. Wir beginnen sozusagen damit, dass wir das Pferd von hinten aufzäumen und so ganz genau wissen, wo wir landen wollen.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           2. Die erste Wendung:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der Konflikt wird vorgestellt, die Welt des/der Helden/in verändert sich und das Abenteuer beginnt - mehr oder weniger freiwillig.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           3. Der erste Kniff:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Etwas läuft völlig aus dem Ruder und zwingt den/die Held/in zu handeln, er/sie kann nicht mehr zurück.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           4. Die Mitte:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der/Die HeldIn geht aus der Reaktion in die Aktion über. Bisher hat der/die HeldIn nur auf seine Umwelt und die auftretenden Probleme reagiert, auf welche Weise auch immer (er/sie kann auch einfach nur in Tränen ausbrechen, sich selbst bemitleiden usw.), jetzt ergreift er/sie endlich Eigeninitiative und handelt bewusst.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           5. Der zweite Kniff:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der/Die HeldIn hat sich in eine schier aussichtslose Situation manövriert, der Druck auf ihn/sie erhöht sich gewaltig.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           6. Die zweite Wendung:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Man wagt es kaum zu glauben, aber im letzten Moment findet der/die HeldIn das entscheidende Puzzlestück, die Lösung für sein/ihr Problem.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
           7. Das Ende:
          
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
                    
          Der Hauptkonflikt wird gelöst, der/die HeldIn hat sich verändert, ist sozusagen an dem Konflikt gereift. Das kann positiv sein, aber auch eine negative Verwandlung ist durchaus möglich und legitim, je nachdem, was ihr schreibt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich für meine Begriffe verwende gerne dieses System, weil es sich für mich schlüssiger anfühlt als die Heldenreise. Aber ich werde euch auf jeden Fall nächste Woche noch eine weitere Methode vorstellen, bevor ich euch anhand eines Beispiels die unterschiedlichen Methoden in der Praxis zeige.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Falls ihr Fragen habt, schreibt mir doch gerne eine Nachricht. Bis nächste Woche und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 10:34:50 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich-teil-2</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Sieben-Punkte-System,Katharina Drüppel,Plot,Autorin,schreiben,7-Punkte-System</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130049.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130049-e4a58740.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie plotte ich eigentlich?</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich</link>
      <description>Die Heldenreise wird hier in einzelnen Schritten zur Erstellung eines Plot beschrieben.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Die Heldenreise
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130066.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Der Begriff der
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          Heldenreise
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
         wird Joseph Campbell (1904-1987) zugeschriebenen und wurde seitdem oft verändert. Campbell verwendete 17 Stationen, um eine Geschichte zu erstellen, Christopher Vogler beschrieb in seinem Buch
         
                  &#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
                    
          The Writer´s Journey
         
                  &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
                  
          12 Stationen. Ursprünglich entwickelte Vogler die 12 Stationen für Drehbuchschreiber, aber sie lassen sich auch problemlos zum Plotten für Romane anwenden:
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          1. Wir erleben den/die HeldIn in seiner/ihrer gewohnten Welt
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          2. Der/die HeldIn wird aufgerufen, sich in ein Abenteuer zu stürzen, meist durch einen Boten; etwas ist passiert, die Welt verändert sich
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          3. Der/die HeldIn weigert sich, er/sie will sich nicht ins Abenteuer stürzen, das kann schließlich gefährlich sein, oder aber die Bequemlichkeit siegt (noch) über die Abenteuerlust
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          4. Ein/e MentorIn überredet letzten Endes den/die HeldIn dazu, sich doch in das Abenteuer zu stürzen und die Reise beginnt - trotz Angst 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          5. Der/die HeldIn gelangt an den Punkt ohne Wiederkehr: Wird dieser überschritten, gibt es kein Zurück mehr in die alte Welt, der/die HeldIn muss handeln
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          6. Der/die HeldIn muss seine/ihre erste Bewährungsprobe bestehen und trifft dabei Feinde und Freunde, denkt, es wird schon irgendwie funktionieren
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          7. Der/die HeldIn dringt in die tiefste Höhle ein, sprich: Er/sie dringt zum Kern des Problems vor, zum gefährlichsten Punkt, trifft auf die wahren Feinde und erkennt das Ausmaß des Problems
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          8. Die entscheidende Prüfung steht an: Der/die HeldIn befindet sich in der Krise, er/sie muss den Gegner überwinden, die Situation erscheint hoffnungslos
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          9. Der/die HeldIn findet den Schatz, sprich: das Wissen, wie das Problem gelöst werden kann (kann auch ein Gegenstand sein), und weiß jetzt, wie er/sie es anpacken muss, um zu gewinnen
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          10. Auferstehung aus Todesnähe: sehr dramatisch - der/die HeldIn setzt sein/ihr neues Wissen oder den Gegenstand ein und überwindet die Gefahr und die Angst
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          11. Der/die HeldIn hat den Feind besiegt und die Welt gerettet, außerdem ist er/sie durch die Reise gereift und hat sich verändert, die Rückkehr steht an
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          12. Der/die HeldIn kehrt zurück in sein altes Leben und wird mit Anerkennung überhäuft
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das klingt jetzt alles sehr nach Epos, nach
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Herr der Ringe
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
           und den
          
                    &#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
           Avengers
          
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    
                    
          , und ja: dafür wurde es ja auch entwickelt ;-) Jetzt einen Liebesroman nach diesem Schema aufzubauen, mag schwierig erscheinen, und es ist sicher nicht jedermanns/fraus Sache, danach eine Geschichte zu stricken, aber es ist eine erste Grundlage dafür.  Und schließlich gibt es noch weitere Systeme, die euch weiterhelfen können. Eines davon stelle ich euch nächste Woche vor. Ihr werdet sehen, wenn ihr die Systeme miteinander vergleicht, ähneln sie sich. Aber dazu demnächst mehr, lasst es euch gut gehen und bleibt gesund ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/P1130080.jpg" length="291499" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 27 Jan 2021 13:07:35 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/wie-plotte-ich-eigentlich</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Plot,Heldenreise,Autorin,schreiben</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Idee zum Plot</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/von-der-idee-zum-plot</link>
      <description>Was ist ein Plot, und wie kreiert man ihn? Hier erfahrt ihr wie die grobe Grundstruktur erstellt wird, und was es dabei zu beachten gibt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Arbeit, Arbeit, Arbeit ...
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_0001.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Gehen wir einmal davon aus, du hast eine Idee, eine bestimmte Szene im Kopf, einen Charakter, der dich fasziniert, und in deinem Kopf rattert bereits ein ganzes Orchester an Instrumenten, um diesen Vorgaben ein Gesicht zu geben. Okay, der Vergleich hinkt vielleicht ein bisschen, aber letzten Endes ist es doch genau das, was wir wollen: Die Geschichte soll sich entwickeln, Gestalt annehmen und am Ende auch noch präsentabel sein! 
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Einen Plot entwickeln heißt, den Verlauf der Geschichte zu konstruieren. Grob gesagt besteht eine Geschichte immer aus einem Anfang, einem Mittelteil und einem Ende. Wichtig ist dabei, dass der Hauptcharakter im Lauf der Geschichte eine Entwicklung durchläuft. War er am Anfang schüchtern und zurückhaltend, sollte er am Ende mutig und fordernder sein, ist er am Anfang unglücklich verliebt, findet er am Ende die Liebe ... 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wichtig dabei ist, dass der/die ProtagonistIn sich nicht in jeder einzelnen Eigenschaft ändern muss, sondern nur in der, die ihn/sie am Anfang daran hindert, die ihm gestellte Aufgabe zu lösen. Um quasi als HeldIn zu enden, muss er/sie seine "Schwäche" überwinden und über seinen/ihren Schatten springen. Ganz einfach, oder? Spaß ...;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nach diesem Grundprinzip funktionieren so gut wie alle Geschichten. Aber es gehört natürlich noch etwas mehr dazu, einen spannenden Plot zu kreieren. Dabei hänge ich mich speziell an dem Wort "Spannung" auf. Nichts ist langweiliger als ein Aneinanderreihen von Beschreibungen eines herkömmlichen Alltags. Niemanden interessiert, was die Leute in eurem Buch routinemäßig morgens nach dem Aufstehen alles anstellen (Gähnen, Recken, ins Bad schlurfen, Zähne putzen, Duschen, Anziehen, ... ). Aber interessant wird es, wenn an diesem einen Morgen etwas völlig anderes als sonst passiert, etwas, was die Leser so nicht erwarten. Und sei es, dass plötzlich aus heiterem Himmel ein Kaiman in der Badewanne schwimmt. Könnte ja sein ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Versteht ihr das Prinzip? Im Grunde genommen besteht eine gute Geschichte aus dem Aneinanderreihen von unerwarteten Problemen, mit welchen euer Hauptcharakter fertigwerden muss. Und auch die Art und Weise, wie er versucht, diese Hindernisse zu überwinden, darf anders sein als gewohnt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Jetzt wisst ihr im Grundprinzip, wie sich eine Geschichte aufbaut, aber es fehlen die Feinheiten. Dazu gibt es verschiedene Plot-Schemata, die ich euch in der kommenden Zeit näher vorstellen werde. Nächste Woche beginnen wir mit der Heldenreise. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute! 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 15:53:51 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
      <guid>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/von-der-idee-zum-plot</guid>
      <g-custom:tags type="string">Plot erstellen,Plot</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ideen, Ideen, Ideen</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/ideen-ideen-ideen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Oder: Wie komm ich nur darauf?
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/113322.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Während es draußen endlich schneit, sitze ich hier vor meinem Laptop und schreibe. Höre dazu leise Instrumentalmusik, schaue zwischendurch aus dem Fenster, sehe die Vögel am Futterkuchen, das Eichhörnchen auch den Schnee hoppeln und lasse meine Gedanken schweifen.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Seltsamerweise kommen mir dabei die meisten Ideen, gerade in Kombination mit Musik. Oft träume ich auch Geschichten, was dann zur Folge hat, dass ich morgens (manchmal auch mitten in der Nacht) aufspringe und zu Stift und Block greife, um mir alles "kurz" zu notieren. Das "kurz" kann dann auch mal bis zu einer Stunde dauern ...
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Um es zu verdeutlichen: Ich überlege mir im seltensten Fall aktiv, eine Geschichte zu schreiben, sondern die Idee kommt zu mir. Sei es, dass ich eine ganz bestimmte Szene im Kopf habe, oder eher einen Charakter, der mich nicht mehr loslässt, manchmal sehe ich auch die Handlung wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Aber es mangelt mir nie an Ideen. Was allerdings passieren kann, ist, dass ich lange darüber nachdenke, wie ich eine Geschichte auflösen kann, ohne dass es langweilig wird, weil der Ausgang zu sehr vorhersehbar ist. Ihr kennt das bestimmt: Der Tod jeder Story ist, wenn euer Publikum zu schnell weiß, wohin die Geschichte hinführt. Und für diesen Kniff setze ich mich tatsächlich hin, überlege mir verschiedene Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte, schreibe diese auch auf, bespreche sie mit meiner Familie und entscheide dann, welche davon die geeignete ist. Dieser Schritt ist aufwändig, aber er lohnt sich in jedem Fall. Gebt euch hier richtig Mühe, denn das Ergebnis wird eure Geschichte letzten Endes zu etwas Besonderem machen ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nächste Woche erzähle ich euch dann, wie aus der Idee ein Plot wird, bis dahin, lasst es euch gut gehen!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Jan 2021 11:47:16 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Happy new Year!</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Because I'm happy ...
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_0084-bf4ce720.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Geht ja schon wieder gut los, das neue Jahr ... Habe glatt vergessen, den Artikel gestern zu posten ... also gibt es heute den Beitrag mit Verspätung.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das neue Jahr: Es beginnt immer wieder mit der Frage nach den Zielen, den (guten) Vorsätzen. Was habe ich mir vorgenommen? 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          1. Ich möchte und werde wieder mehr Sport treiben, fest im Terminplan eingetragene Zeiten erinnern mich daran (und bis jetzt habe ich mich auch daran gehalten).
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          2. Der dritte Frankenkrimi soll dieses Jahr noch seinen Weg in den Verlag finden - momentan befinde ich mich in den Endzügen der Überarbeitung, danach geht das Skript zu den Testlesern, anschließend erneutes Überarbeiten, dann Abflug in die Welt ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          3. Meine Fantasy-Projekte sollen ebenfalls flügge werden: das Romantasy-Projekt ist gerade auf Agenturreise, das Fantasy-Jugendbuch kam gerade von den Testlesern zurück und wartet auf die letzte Überarbeitung, bevor es sich ebenfalls auf die Reise macht.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          4. Ein weiteres Krimi-Projekt steht in den Startlöchern - mal sehen, ob ich vor lauter Überarbeiten dazu komme, zumindest einen ersten Entwurf zu schreiben. Mein Ziel sind immer 80 000 Worte, das sollte gut zu schaffen sein.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ihr seht, meine Ziele sind hoch gesteckt, aber wie heißt es so schön? Große Ziele trifft man leichter ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Wie das Projekt "Wie schreibe ich ein Buch?" genau funktioniert, werde ich euch in den nächsten Beiträgen genauer erläutern, bis dahin macht es gut und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 15:27:46 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Raus in die Natur!</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Auch eine Autorin braucht mal Auslauf ;-)
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_0101.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         In der letzten Zeit hatte ich oft damit zu kämpfen, dass ich ständig müde war, eigentlich schon morgens, wenn ich aufstehen sollte. Trotzdem habe ich mich jeden Tag brav aus dem Bett gekämpft und mich in einen halbwegs respektablen Zustand gebracht. Muss ja schließlich funktionieren. Oder so.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Jetzt sind alle meine Lieben zu Hause danke Ferien und Urlaub, und plötzlich muss keiner mehr früh aufstehen. Was heißt das jetzt für mich?
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich habe die letzten Tage damit verbracht, bis um 10:00 Uhr zu schlafen. Ohne Wecker. Danach erst einmal Yoga und duschen, etwas essen - und schwups, war der halbe Tag schon wieder vorbei. Das war also auch nicht die richtige Lösung.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Offensichtlich war mein Körper der Meinung, dass er Ruhe benötigt. In Ordnung, damit kann ich leben, aber vielleicht wäre eine ausreichende Grundmüdigkeit am Abend auch nicht schlecht, so eine in der Art, dass man auch nachts durchschläft, um morgens ausgeruht und voller Tatendrang aus dem Bett zu springen (ihr seht schon, ich hab noch Träume). 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Nichtsdestotrotz habe ich als studierte Biologin (das muss ja zu etwas gut sein) überlegt, ob in meinen kleinen, grauen Zellen noch etwas übrig ist von meinem einst so vielfältigem Wissen, was die Gesundheit angeht. Und siehe da, ein geregelter Tagesablauf, gesundes Essen, Sport als auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft können da manchmal Wunder bewirken. Dabei fiel mir auf, dass gerade der geregelte Tagesablauf als auch die frische Luft ziemlich an mir vorbei gegangen sind in der letzten Zeit. Sport läuft auch drinnen, gesunde Ernährung ist sowieso mein Ding, daher musste ich an diesen Schrauben nicht drehen. 
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Mein Plan? Wieder mehr raus, vor allem bei Tageslicht. Früher aufstehen und einen Wochenplan erstellen. Einer, in dem Pausen, Spaziergänge und Sport von vorne herein eingeplant sind. In der Hoffnung, dass es hilft. Heute war zumindest ein guter Anfang: drei Stunden rund um das Wildpferdgehege im Sebalder Reichswald bei Tennenlohe. Seht ihr mein Strahlen? Bin glücklich. Wünsch euch was, vor allem, passt auf euch auf und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Dec 2020 16:39:57 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Es ist vollbracht</title>
      <link>https://www.katharina-drueppel-autorin.de/es-ist-vollbracht</link>
      <description>Endlich ist die Website online!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Jeder Neubeginn birgt etwas Aufregendes ...
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/ffe647fb68fb47ddb438d81dd00a8b3a/dms3rep/multi/IMG_0074.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Endlich steht die neue Website! Ich habe es geschafft, nach drei Tagen harter Arbeit habe ich die Seite online gestellt. Jetzt kann ich nur hoffen, dass sie Euch gefällt ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich habe mir ziemlich viele Gedanken darüber gemacht, was ich alles auf der Seite präsentieren möchte: natürlich mich selbst als Autorin, dann die Bücher, die ich (mit-)geschrieben habe, den Buchtrailer von Frankenstich, aber natürlich auch Infos bezüglich Lesungen, eine Bildergalerie, die mich, meine Arbeit und Erlangen vorstellt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und zu guter Letzt natürlich auch einen Blog, in dem ich Euch einmal in der Woche auf dem Laufenden halten möchte, was sich bei mir gerade so tut.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Falls Ihr Lust habe, teilt mir doch Eure Meinung zu meiner Website mit, teilt sie mit Freunden und Bekannten, die auch daran interessiert sind, und besucht mich doch mal auf Instagram (Button unten mittig), das würde mich sehr freuen ;-)
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Das war es für heute, ich bin durch, jetzt noch einen Tee und nix wie ab ins Bett. Bis bald und bleibt gesund!
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Dec 2020 15:09:56 GMT</pubDate>
      <author>183:782320949 (Katharina Drüppel)</author>
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    </item>
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